Gaststars 2018

Gaststars 20182018-08-19T14:14:26+00:00

Mit über 30 Spielfilmen in einer 50 Jahre umfassenden Karriere, zählt Bruce Beresford als einer der produktivsten Regisseure seiner Heimat Australien. Zu seinen herausragenden Werken zählen ‚Der Fall des Lieutnant Morant‘ (1980), ‚Comeback der Liebe‘ (1983), ‚Verbrecherische Herzen‘ (1986) sowie ‚Miss Daisy & ihr Chauffeur‘ (1989) der den Oscar als bester Film gewann.

Neben seiner Arbeit als Filmemacher, führte Beresford auch bei zahlreichen Opernproduktionen Regie. Im August 2007 veröffentlichte er seine Memoiren unter dem Titel ‚Josh Hartnett Definitely Wants To Do This… True Stories From A Life in the Screen Trade‘.

Auf dem 7. Cineways International Filmfestival wird Bruce Beresford den Preis für sein Lebenswerk erhalten.

Die 1950 in Paris geborene französische Schauspielerin erlangte vor allem in den 1970er Jahren Bekanntheit. Sie spielte in über 60 Kino- und Fernsehproduktionen mit, unter anderem in den Kinofilmen Die Geschichte der OBluffWenn du krepierst, lebe ich! oder in der James-Bond-Verfilmung Moonraker – Streng geheim.

Ab den frühen 1980er Jahren nahm Corinne Cléry neben dem Kino auch Hauptrollen in internationalen Fernsehverfilmungen wie in Alfredo Angelis Drama Benedetta e company neben Catherine Spaak oder in Fernsehminiserien wie in Eine Frau (1988) von Regisseur Luigi Perelli wahr. In den 1990er Jahren war sie auch im italienischen Fernsehen in Gastrollen zu sehen, etwa in der Serie Junge Liebe.

Auf dem 7. Cineways International Filmfestival wird Corinne Cléry den James-Bond-Award erhalten, vergeben durch das Festival in Kooperation mit dem James Bond Club Deutschland.

Deodato wurde 1939 im süditalienischen Potenza geboren und lernte bereits in jungen Jahren die Kunst des Filmemachens an der Seite von Regisseuren wie Roberto Rossellini, Sergio Corbucci, Riccardo Freda und Antonio Margheriti. Für Corbucci war er beispielsweise für den Dreh des Finales von DJANGO verantwortlich.

Zu seinen bekanntesten Filmen zählen der Poliziesco EISKALTE TYPEN AUF HEISSEN ÖFEN (1976), die dem Genre des Kannibalenfilms zugeschriebenen DIE LETZTEN KANNIBALEN (1977), CANNIBAL HOLOCAUST (1980) und CUT AND RUN (1985) sowie der von Cannon produzierte DIE BARBAREN (1987). Dabei gilt vor allem CANNIBAL HOLOCAUST als Meisterwerk der Filmgeschichte, der durch seine Art der Inszenierung als zugespitzte Weiterentwicklung der Strömung des Neorealismus gesehen werden kann. Deodato ist bis heute als Filmemacher aktiv.

Geboren 1950 in Salzburg begann Peter Keglevic seine künstlerische Laufbahn im Jahre 1968 zunächst als Autor von Kurzgeschichten, Theaterstücken und Drehbüchern. Am Mozarteum in Salzburg studierte er Regie und ist seit 1976 als Drehbuchautor und Regisseur tätig. Er gehört zu den produktivsten, vielseitigsten und handwerklich perfekten deutschsprachigen Film- und Fernsehregisseuren und Drehbuchautoren.

Darsteller wie Ulrich Tukur, Barbara Auer und vor allem Christoph Waltz erlangten durch Auftritte in Keglevics Filmen Bekanntheit. Mehrfach ausgezeichnet wurde seine TV-Verfilmung der Entführung des deutschen Industriellen Richard Oetker unter dem Titel Der Tanz mit dem Teufel mit Sebastian Koch als Richard Oetker und Christoph Waltz in der Rolle des Entführers Cilov.

Bekannt ist der deutsche Genre-Regisseur des weiteren für DER BULLE UND DAS MÄDCHEN, DER SKIPPER, DIE ROY BLACK STORY, KOMMISSAR BECK, STOLBERG sowie KEN FOLLETS EISFIEBER. Im Jahr 2017 veröffentlichte Keglevic zudem den Roman ICH WAR HITLERS TRAUZEUGE.

Vittorio Storaro, ASC, AIC wurde 1940 in Rom geboren, wo sein Vater als Filmvorführer im Lux Film Studio arbeitete. Storaro begann im Alter von 11 Jahren an einer technischen Schule Fotografie zu studieren und schrieb sich anschließend im italienischen Cinemagraphic Training Center ein. Er setzte seine Ausbildung am Centro Sperimente di Cinemagrafia (Staatliche Filmschule) fort.

Storaros erster Mainstream-Studiofilm war Apocalypse Now im Jahr 1979, unter der Regie von Francis Ford Copolla. Storaro erhielt dafür seinen ersten Oscar. Der Zweite folgte 1981 für Reds unter der Regie von Warren Beatty und 1987 der dritte Oscar für The last emperor unter der Regie von Bernardo Bertolucci. Storaro erhielt 1990 eine vierte Oscar-Nominierung für Dick Tracy.